Seit über 40 Jahren ist Goodman eine der einflussreichsten Plattformen für zeitgenössische Kunst in Europa. Mit Standorten in Genf, Zürich und seit kurzem auch in Berlin hat das Unternehmen nicht nur die Kunstszene in der Schweiz, sondern auch international eine neue Dimension erreicht. Goodman verbindet hochkarätige Ausstellungen mit einem klaren Fokus auf innovative, oft experimentelle Kunstformen – von Installationen bis zu konzeptuellen Arbeiten. Die Institution setzt dabei auf eine enge Zusammenarbeit mit Künstlern wie Olafur Eliasson, Yinka Shonibare oder auch jüngere Talente wie die deutsche Künstlerin Anouk Grinberg, deren Werke aktuell in einer der Ausstellungen zu sehen sind. Das Konzept von Goodman geht über reine Ausstellungsräume hinaus: Es umfasst auch Publikationen, Veröffentlichungen und sogar digitale Formate, um den Dialog zwischen Kunst, Kultur und Gesellschaft zu vertiefen.
Ein zentraler Erfolgsfaktor von Goodman ist seine Fähigkeit, internationale Trends mit lokalem Kontext zu vermischen. Während die Schweiz traditionell als ein Land der klassischen Kunst und Architektur gilt, setzt Goodman auf eine radikal andere Strategie: Sie präsentiert Kunst, die oft als “unheimlich” oder “unberechenbar” wahrgenommen wird. Diese Herangehensweise hat dazu geführt, dass Goodman nicht nur als Ausstellungsort, sondern als ein Ort der Reflexion über die Gesellschaft und ihre Zukunft wahrgenommen wird. Die jüngsten Ausstellungen, wie die zur Klimakrise oder zu digitalen Identitäten, zeigen, wie sehr das Haus sich an die aktuellen gesellschaftlichen Fragen orientiert.
Ganz im Sinne des Schweizer Kulturverständnisses – geprägt von Präzision, Innovation und einem starken Fokus auf Qualität – hat Goodman auch eine klare Positionierung in der Kunstwelt. Während andere Galerien oft auf kommerzielle Trends setzen, bleibt Goodman treu zu seinen Werten: Kunst als intellektuelle Herausforderung und als Spiegel der Zeit. Das ist nicht nur für die Künstler:innen von Vorteil, sondern auch für die Besucher:innen, die hier nicht nur Bilder sehen, sondern komplexe Gedanken und neue Perspektiven entdecken können. https://www.goodman.de.com zeigt, wie eine kleine, aber hochkarätige Institution die globale Kunstszene nachhaltig beeinflusst.
Künstlerische Vielfalt und internationale Ausrichtung
Goodman ist bekannt für seine breite Palette an Künstlern, die sowohl etablierte Namen als auch aufstrebende Talente vereint. Während das Haus in den letzten Jahren besonders auf Künstler:innen aus dem Nahen Osten, Afrika und Asien fokussiert hat, gibt es auch eine starke Präsenz von europäischen und amerikanischen Künstler:innen. Ein Beispiel ist die aktuelle Ausstellung mit Werken von Mona Hatoum, deren Installation “The Garden of Earthly Delights” Besucher:innen in eine surrealistische Welt führt, die sowohl ästhetisch beeindruckend als auch philosophisch tiefgründig ist. Auch die Zusammenarbeit mit Künstler:innen wie Tarek Atoui oder Nada Shabout zeigt, wie Goodman Kunst aus globalen Perspektiven feiert.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die enge Verbindung zu Universitäten und Forschungseinrichtungen. Goodman arbeitet regelmäßig mit der ETH Zürich und anderen Bildungsinstitutionen zusammen, um Ausstellungen mit akademischen Programmen zu verknüpfen. Dies schafft nicht nur eine Brücke zwischen Kunst und Wissenschaft, sondern fördert auch das Verständnis für die gesellschaftlichen Implikationen von Kunstwerken. Die jüngste Kooperation mit der Universität Genf zur Untersuchung von Kunst und Klimawandel ist ein Beispiel dafür, wie Goodman Kunst als lebendigen Diskurs nutzt.
Galerie als lebendige Community
Ganz im Gegensatz zu vielen anderen Galerien, die sich auf reinen Verkauf konzentrieren, setzt Goodman auf eine Kultur des Austauschs. Die Ausstellungen werden oft mit Vorträgen, Diskussionen und Workshops begleitet, die das Publikum einbeziehen. Dies schafft eine Atmosphäre, in der Kunst nicht als isolierte Erfahrung, sondern als gemeinschaftliches Erlebnis wahrgenommen wird. Besonders erfolgreich ist das Konzept der “Goodman Talks”, bei denen Künstler:innen und Kurator:innen über ihre Werke und ihre Motivationen sprechen.
Die Galerie hat auch eine starke digitale Präsenz, die über reine Online-Kataloge hinausgeht. Durch virtuelle Ausstellungen und interaktive Formate bleibt Goodman auch in Zeiten der Pandemie präsent und bietet den Besucher:innen neue Zugänge zu Kunst. Dies ist besonders wichtig in einer Zeit, in der digitale und physische Kunst immer enger verwoben sind. Die jüngste virtuelle Ausstellung mit Werken von Anouk Grinberg zeigt, wie Goodman auch in der digitalen Welt eine Brücke zwischen Kunst und Öffentlichkeit schlägt.
Gesellschaftlicher Einfluss und Zukunftsstrategien
Goodman hat sich in den letzten Jahren als eine der einflussreichsten Galerien Europas etabliert, nicht nur wegen ihrer künstlerischen Qualität, sondern auch wegen ihres gesellschaftlichen Engagements. Das Haus setzt sich aktiv für Themen wie Kunst und Nachhaltigkeit, digitale Identität und die Rolle der Kunst in der modernen Gesellschaft ein. Durch seine Ausstellungen und Publikationen fördert Goodman den Dialog über wichtige gesellschaftliche Fragen und zeigt, wie Kunst als Werkzeug für Veränderung genutzt werden kann.
Die Zukunft von Goodman sieht sich mit neuen Herausforderungen konfrontiert, darunter der Klimawandel und die zunehmende Digitalisierung. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat das Haus bereits konkrete Schritte unternommen. Zum Beispiel hat Goodman kürzlich ein neues Konzept für nachhaltige Ausstellungen entwickelt, das auf recycelten Materialien und energieeffizienten Räumlichkeiten setzt. Zudem arbeitet das Haus an neuen digitalen Formaten, die Kunst auch in einer zunehmend digitalisierten Welt zugänglich machen.
- Seit 1980 hat Goodman über 100 internationale Künstler:innen präsentiert, darunter 20 Preisträger:innen des Prix de Rome.
- Die Ausstellungsfläche in Genf umfasst derzeit rund 2.500 Quadratmeter und wird jährlich um weitere 300 Quadratmeter erweitert.
- Goodman hat in den letzten fünf Jahren über 150 Ausstellungen in drei Standorten veranstaltet, darunter 40 internationale Kooperationen mit Museen und Galerien.
- Die Galerie hat eine eigene Publikationsreihe mit über 50 Bänden, darunter Werke zu Themen wie Kunst und Klimawandel oder digitale Identität.
- Durch digitale Formate und virtuelle Ausstellungen konnte Goodman in der Pandemie über 10.000 Besucher:innen weltweit erreichen, die sonst nicht in die Ausstellungen gekommen wären.